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ⓘ Katastrophenfilm. Der Katastrophenfilm, auch Desasterfilm, bezeichnet ein Filmgenre, bei dem ein allumfassendes Unglück die Rahmenhandlung darstellt. Häufig ver ..




                                               

2012 (Film)

2012 ist ein US-amerikanisch-kanadischer Katastrophenfilm des Regisseurs Roland Emmerich aus dem Jahr 2009. Die Weltpremiere fand am 11. November, die Deutschlandpremiere am 12. November 2009 statt...

                                               

Crash (1996)

Crash ist ein kanadisch-britischer Spielfilm von David Cronenberg aus dem Jahr 1996. Er basiert auf James Graham Ballards gleichnamigem Roman aus dem Jahr 1973. Der Film porträtiert eine Gruppe von...

                                               

Knowing – Die Zukunft endet jetzt

Knowing – Die Zukunft endet jetzt ist ein Endzeit-Mystery-Thriller aus dem Jahr 2009 von Regisseur Alex Proyas mit Nicolas Cage in der Hauptrolle.

                                               

Der Sturm (Film)

Der Sturm ist ein Katastrophenfilm von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 2000, dessen Handlung auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1991 beruht. Das Drehbuch basiert auf dem Sachbuch The Perfect ...

                                               

Quintett (Film)

Eine neue Eiszeit ist über die Erde hereingebrochen, die Ära des Erdöls ist vorbei. Die Kälte hat die Zivilisation zusammenbrechen lassen: Es gibt keine Regierungen mehr, man bewegt sich zu Fuß von...

                                               

Pompeii (Film)

Pompeii ist ein kanadisch-deutscher Katastrophenfilm von Paul W. S. Anderson aus dem Jahr 2014. Eingebettet in eine fiktive Liebesgeschichte rekonstruiert der Film die Ereignisse rund um die Vernic...

Katastrophenfilm
                                     

ⓘ Katastrophenfilm

Der Katastrophenfilm, auch Desasterfilm, bezeichnet ein Filmgenre, bei dem ein allumfassendes Unglück die Rahmenhandlung darstellt. Häufig verwendete Szenarien sind Erdbeben, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Bedrohungen durch Meteoriten, Stürme, Flugzeugabstürze oder Schiffshavarien, im Zuge derer sich ein einzelner Mensch oder eine Gruppe beweisen muss. Die in der Regel stereotype Inszenierung des über sich hinauswachsenden Helden im Angesicht einer übermächtigen Bedrohung wird teilweise als "starr und variationsarm" kritisiert. Dominierend sind archaische Zerstörungsorgien, die meist durch "restaurative Happy-Ends eingedämmt werden". Exemplarische Vertreter des Genres sind Airport, Die Höllenfahrt der Poseidon, Flammendes Inferno, Meteor, Deep Impact, Armageddon oder 2012.

                                     

1. Geschichte

Filmhistorisch wurzelt der Katastrophenfilm in den frühen Sensationsfilmen, etwa dem 1902 von Georges Méliès inszenierten Film Éruption volcanique à la Martinique. Als erster klassischer Katastrophenfilm, welcher der heute geläufigen Ästhetik folgt, gilt San Francisco USA, 1936. Eine erste Hochphase hatte der Katastrophenfilm in den 1950er Jahren, als die Konkurrenz zum Fernsehen spektakulärere Filmsujets beförderte. Dazu ergänzte das Genre die zu dieser Zeit im Horror- und Science-Fiction-Film verbreiteten Bedrohungsszenarien. Während in den frühen 1970er Jahren die Generation des New Hollywood das desillusionierte Lebensgefühl einer verunsicherten Gesellschaft thematisierte, setzte das traditionelle Studiosystem unter anderem auf Katastrophenfilme nach klassischem Erfolgsrezept mit großen Budget und Staraufgebot, darunter Charlton Heston, Steve McQueen, George Kennedy, Ava Gardner, Paul Newman, Dean Martin. In dieser Zeit entstanden zahlreiche technisch aufwändige und zum Teil fortschrittliche Produktionen, etwa der Film Erdbeben 1974 mit der Einführung des Sensurround-Tonverfahrens. Seit den 1990er Jahren ermöglichen digitale Filmeffekte bildintensive Formen von Explosionen und Zerstörungen, die zu einer Renaissance des Genres führten.

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